Ausstellung „Agata Agatowskas Skulpturen aus der Zukunft“ und Konzertreihe Chopin und die Polen seiner Zeit im Polnischen Institut Düsseldorf

0

Agata Agatowska. Skulpturen aus der Zukunft

Mit der Ausstellung möchte das Polnische Institut Düsseldorf eine Verbindung zu der Präsentation von Agata Agatowskas Skulpturen in Oświęcim herstellen. Sie stellt einen Versuch dar, durch die Kunst über die Probleme zu sprechen, mit welchen die Stadt Oświęcim und seine Einwohner seit 1940 – seit dem Beginn von Auschwitz – konfrontiert sind.

Eröffnung: Freitag, 19.01.2018, 19 Uhr
Im Beisein der Künstlerin.

Dauer: Bis 09.02.2018
Galerie des Polnischen Instituts Düsseldorf, Citadellstr. 7

Agata Agatowska wurde 1976 in Oświęcim, in Polen geboren. 2012 promovierte sie an der Kunstakademie in Wrocław. Von 2004 bis 2012 vertiefte sie ihr bildhauerisches Können an der Kunstakademie in Düsseldorf. Die sparsame Form ihrer Skulpturen knüpft an den Stil der 20er und 30er Jahre des 20. Jahrhunderts an, ist aber zugleich untrennbar mit der Gegenwart verbunden. David Bowie, Eis am Stiel und Rakete – das sind die Attribute unserer Zeit, die in ihrer Interpretation eine zeitlose, symbolische Dimension annehmen.

2016 wurden ihre Arbeiten im Rahmen der Jubiläumsausstellung „Skulpturen aus der Zukunft” in einigen Kultureinrichtungen der Stadt Oświęcim präsentiert. Die Verbindung dieser Plätze und die Ausfüllung ihrer Räume mit zeitgenössischen Skulpturen war ein Versuch, einen Dialog mit der Vergangenheit aufzubauen und einen anderen als historischen Blick auf die Stadt von heute zu verschaffen – einen Blick in die Zukunft. Das wichtigste Ereignis der Ausstellung war die Enthüllung einer der Skulpturen auf dem Marktplatz in Oświęcim. Das ist die erste Skulptur, die in der Nachkriegsgeschichte der Stadt auf dem Altstadtmarkt erschienen ist.

Agata Agatowska nahm an 18 Einzelausstellungen und an über 70 Gruppenausstellungen  in Polen und Deutschland teil, 2008 erhielt sie den Darmstädter Sezessionspreis und 2013 bekam sie eine Auszeichnung der Stadt.

Weitere Informationen und Bildmaterial bei: 
Monika Kumiega, Polnisches Institut Düsseldorf
Tel. 0211-86696-23, monika.kumiega@instytutpolski.org

Chopin und die Polen seiner Zeit

Eine sich auf das ganze Jahr 2018 erstreckende Konzertreihe initiiert von Jeremias Mameghani, veranstaltet vom Theater- und Musikverein NRW e.V. und Polnischem Institut Düsseldorf zum 100. Jahrestag der Wiedererlangung der Unabhängigkeit Polens.

Samstag, 20.01.2018, 11.00 bis 20.00 Uhr
Konzertsaal der Fritz-Thyssen-Stiftung, Apostelnkloster 13-15, 50672 Köln

Samstag, 17.03.2018, 11.00 bis 20.00 Uhr
Konzertsaal Bechstein, Stilwerk, Grünstraße 15, 40212 Düsseldorf

Jedes der Konzerte ist ein wahrer Marathon. Das Programm beginnt bereits um 11.00 Uhr, dann um 14.00 Uhr, 17.00 Uhr und das letzte Konzert um 20.00 Uhr. Während eines Konzerttages treten 10-12 Pianisten auf, die Moderation übernimmt Oliver Motz.
Im Konzertprogramm Werke u.a. folgender Komponisten: Ignacy Jan Paderewski (1860-1941), Ignacy Feliks Dobrzynski (1807-1867), Fryderyk Chopin (1810-1849), Zygmunt Stojowski (1870-1946), Karol Tausig (1841-1871), Moritz Moszkowski (1854-1925), Karol Szymanowski (1882–1937), Teodor Leszetycki (1830-1915), Xaver Scharwenka (1850-1924), Leopold Godowski (1870-1938).
Bei der Konzertreihe wirken u.a. folgende Pianisten: Prof. Hisako Kawamura, Uli Witteler, Yejin Gil, Alexander Zolotarev, Prof. Christian Beldi, Violina Petrychenko, Toghrul Huseynli, Iva Jovanovic, Felicia Cheng, Jeremias Mameghani, Aleksandra Mikulska (Vorsitzende der Chopin-Gesellschaft in Darmstadt) und andere.

Bei der Auftaktveranstaltung in der Thyssen-Stiftung Köln am 20.01.2018 werden unter anderem die Passacaglia von Godowsky, die Masken op.24 und Preludes Moszkowski und Scharwenka, der Zyklus „Liebe“ von Barvinsky, aber auch Kammermusik von Philip Scharwenka (Violasonate) oder Dobrzynski (Polacca für Flöte und Klavier) dargeboten werden. Selbstverständlich werden aber auch Werke von Chopin erklingen. Christian Beldi, Professor an der Musikhochschule Köln, wird die Auftaktveranstaltung mit den 24 Etüden sowie den 4 Balladen fulminant beenden.

Highlight der Folgeveranstaltung am 17.03.2018 wird neben einem Auftritt von Yejin Gil das Abendkonzert mit Hisako Kawamura (2. Preis ARD-Wettbewerb, 2. Preis Geza Anda, 1. Preis Clara Haskil) sein. Sie wird neben den Preludes von Chopin die Sonate sowie die Polonaise C-Dur zusammen  mit ihrem Ehemann Uli Witteler, dem 1. Cellisten der Bamberger spielen.

Weitere Konzerttage folgen, u.a. in Köln am 07.10.2018 und in München am 21.10.2018.
In München wird der Marathon am Sonntag, den 21.10.2018 aufgeführt werden. Neben einem erneuten Auftritt u.a. von Hisako Kawamura werden sich die Zuhörer auch auf die Darbietungen von Aleksandra Mikulska, der Vorsitzenden der Chopin Gesellschaft Darmstadt freuen können.
Weiterhin wird am 07.10.2018 in den Räumlichkeiten von Bechstein Köln ein reiner Chopin-Nachmittag stattfinden.

Weitere Infos unter www.theaterundmusik.com  sowie unter www.facebook.com/polen2018
Tagestickets 50,-€ (30,-€ ermäßigt) für alle 4 Konzerte gültig
Einzeltickets 20,-€ (10.-€ ermäßigt) nur an der Tageskasse erhältlich
Vorverkauf unter: info@theaterundmusik.com oder duesseldorf@instytutpolski.org
Kartentelefon: 0211/866910

Weitere Informationen: 
Andrzej Kolinski, Polnisches Institut Düsseldorf
Tel. 0211-86696-12, andrzej.kolinski@instytutpolski.org

Comments are closed.