Ausstellung „schriftgestalten“ von Gabriele Begasse im Treppenhaus des Heinrich – Heine – Instituts vom 28. Januar bis 24. März

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Die Schrift gilt neben der Sprache als wesentliches Verständigungsmittel: Sie hilft, Gedanken auszudrücken, Gesprochenes aufzubewahren oder Erinnerungen zu konservieren. Im Rahmen der Reihe“ Ausstellung im Treppenhaus“ präsentiert das Heinrich-Heine-Institut nun Werke der Düsseldorfer Künstlerin Gabriele Begasse, die sich der Schrift aus der Perspektive der Kunst nähern.
Gabriele Begasse entwirft Bilder, auf denen den Betrachtern buchstabenähnliche Zeichen entgegentreten. So sehr man sich jedoch bemüht, die Zeichen lassen sich nicht entziffern. Auf der Suche nach einer angenommenen „Urschrift“ entwickelt Begasse kalligraphische Formen, die fremd und vertraut zugleich erscheinen. Bildträger sind dabei alltägliche Gebrauchsmaterialien: Papiere, Kunststoffplatten, Folien, textiles Gewebe und Röntgenaufnahmen.
Gabriele Begasse, deren Werke in zahlreichen Ausstellungen im In-und Ausland gezeigt wurden, eröffnet mit ihren Arbeiten Fragen, die sowohl in die Sprachanalyse als auch in die Poetik weisen. Die Vernissage findet am Donnerstag, 28. Januar, 19 Uhr, im Heinrich-Heine-Institut in Anwesenheit der Künstlerin statt. Musikalisch begleitet wird die Eröffnung von Saxophonist Johannes Lemke, der 2014 mit seinem Ensemble „Tria Lingvo“ den Neuen Deutschen Jazzpreis gewann. Am Samstag, 27. Februar, 15 Uhr, gibt Gabriele Begasse im Gespräch mit Kuratorin Anika Fiedler und in einer anschließenden Führung einen Einblick in ihre Arbeitsweise. Der Eintritt zu diesen beiden Veranstaltungen ist frei. Die Ausstellung mit dem Titel „schriftgestalten“ ist bis zum 24. März im Heinrich-Heine-Institut, Bilker Straße 12-14, zu sehen.

Dieter Schwarz
Pressedienst der Landeshauptstadt Düsseldorf

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