Das Hetjens-Museum präsentiert „Pink Porcelain. Porzellanmalerei von Rosa bis Purpur“, 19.03.-14.06.015

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Das Hetjens-Museum präsentiert vom 19. März bis 14. Juni 2015 die Studioausstellung „Pink Porcelain. Porzellanmalerei von Rosa bis Purpur“. Die ausgewählten Exponate der großen Manufakturen Meissen, KPM Berlin, Nymphenburg und Sèvres werden die künstlerischen Besonderheiten der Farbtöne rund um die Farbe Rosa erhellen.

Für die Mischfarbe aus einem bläulichen Rot und Weiß gibt es in ihren unterschiedlichen Nuancen zahlreiche Bezeichnungen: Rosa, Rosé, Pink, Fuchsia und Magenta. In der Porzellankunst werden diese Farbtöne meistens als Purpur, lichter Purpur und dunkler Purpur bezeichnet.

Die goldhaltigen Purpurfarben zählen zu den anspruchsvollsten und teuersten Farben der Porzellanmalerei. Über die beliebte Blumenmalerei hinaus sind diese Farben die Grundlage zahlreicher Dekore. Bereits die ersten europäischen Porzellankünstler wie der berühmte Meissener Maler Johann Gregorius Höroldt experimentierten mit der Herstellung der Purpur-Farbe. In der französischen Manufaktur Sèvres wird ein besonders delikater rosa Fond 1757 nach der prachtliebenden königlichen Mätresse Jeanne-Antoinette Marquise de Pompadour gar „Rose Pompadour“ benannt. Eine eingedeckte Tafel mit einem rosa Sèvres-Service aus der Zeit Kaiser Napoleons III. bildet den glanzvollen Mittelpunkt der Ausstellung.

Neben aufwendig dekorierten Servicen werden auch meisterhaft staffierte Figuren und kunstvoll bemalte Vasen präsentiert. Zu den Exponaten zählen Objekte aus der eigenen Sammlung, die zum Teil erstmalig gezeigt werden, sowie Leihgaben namhafter Museen. Es werden die großen europäischen Manufakturen Meissen, KPM Berlin, Nymphenburg und Sèvres mit Werken ihrer besten Künstler wie Höroldt, Kaendler und Bustelli vertreten sein. Zeitlich umfassen die Exponate drei Jahrhunderte von den Anfängen der Meissener Aufglasurmalerei (um 1730) bis zu Plastiken des Art Déco.

Der Fokus liegt auf der Farbigkeit der Malerei. Die Ausstellung richtet das Augenmerk sowohl auf die große künstlerische Könnerschaft der Maler als auch auf die chemisch-technischen Herausforderungen, die sich den frühen europäischen Manufakturen stellten.

 

Kontakt

Hetjens-Museum Düsseldorf
Deutsches Keramikmuseum
Schulstraße 4
40213 Düsseldorf-Carlstadt

Tel: 0211/89-94207; Fax: 0211/8929166
www.duesseldorf.de/hetjens

 

Bildquelle:

  • HETJENS-MUSEUM Porzellanmalerei von Rosa bis Purpur: HETJENS-MUSEUM Düsseldorf

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