Galerie Anette Müller zeigt „Im Rhythmus der Farben“ mit Hermann-Josef Kuhna und seinen Meisterschülern Dorothea Gelker und Hugo Boguslawski

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Galerie Anette Müller zeigt „Im Rhythmus der Farben“ mit Hermann-Josef Kuhna und seinen Meisterschülern Dorothea Gelker und Hugo Boguslawski

Die Galerie Anette Müller freut sich, vom 10. Juni bis zum 22. Juli 2017 die Ausstellung „Im Rhythmus der Farben“ präsentieren zu können, in der neue Arbeiten von Hermann-Josef Kuhna den Arbeiten seiner Meisterschüler Dorothea Gelker und Hugo Boguslawski gegenübergestellt werden.

Über den Rhythmus der Farbe äußert sich Willi Kemp in einer Rede über Hermann-Josef Kuhnas Arbeiten: „Eine Farbe allein ist nicht viel. Das ist wie in der Musik ein einzelner Ton. Erst das Zusammenspiel mehrerer Farben ergibt – wie in der Musik – einen Klang. Und erst der Zusammenklang der Farben – das ist ähnlich wie in einem Konzert, bei dem die Klangfülle durch die verschiedenen Klangfarben der Instrumente gebildet wird – schafft einen einmaligen Resonanzraum, genauer einen Farbraum, weil die Farben auch eine räumliche Wirkung besitzen. Die Farben bringen das Bild zum Klingen. Sie erzeugen eine einmalige, kaum beschreibbare Atmosphäre, wie sie nur die Malerei vermittelt, wenn sie denn Kunst ist.“

Es ist die Strukturierung der Farben, welche die Bildfläche in den Arbeiten von Hermann-Josef Kuhna, Dorothea Gelker und Hugo Boguslawski zum Schwingen bringt. Ist ein typisches Bild von Hermann-Josef Kuhna eine aus unhierarchisch organisierten Gruppierungen von Punkten unterschiedlicher Farbe organisierte beziehungsweise rhythmisierte Fläche, so strukturieren kleinste Pinselschwünge, kaum wahrnehmbare Drehungen des Pinsels die Fläche in den Bildern seines Meisterschülers Hugo Boguslawski. Beide Maler bauen ihre Bilder nach einer organischen, vegetativen beziehungsweise floralen Strukturierung auf. Bei Dorothea Gelker hingegen steht das rektangulär-geometrische System im Vordergrund. In ihren Bildern wird der Aufbau bestimmt durch den Ursprung mathematisch konstruierten Denkens, den rechten Winkel.

Letztlich behauptet sich die Malerei von Hermann-Josef Kuhna, Dorothea Gelker und Hugo Boguslawski auf der Schnittstelle zwischen struktureller Abstraktion und figurativer Verortung des Gegenstands. Narrativ aufgeladene Titel etwa verleihen den Bildern eine zusätzliche inhaltliche Dimension, die zum besseren Verständnis dieser Malerei beiträgt, die „parallel zur realen Welt“ funktioniert.

Hermann-Josef Kuhna (*1944, Weissensee-Ottenhausen) hat von 1964 bis 1969 ein Studium an der Kunstakademie Düsseldorf bei den Professoren Karl Bobek, Kurt Arnscheidt und Gert Weber absolviert. Nach seinem Abschluss hat er zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland bestritten und seine unverwechselbare und eigenwillige malerische Position ausgebildet. 1979 wurde der Künstler zum Professor an der Kunstakademie Münster ernannt. Hermann-Josef Kuhna lebt und arbeitet in Düsseldorf. In der Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens hat er 1997 mit „Rivertime“ eine murale Arbeit im öffentlichen Raum gestaltet, die in der breiten Öffentlichkeit auf großes Interesse stößt und deren aufwendige Sanierung im April 2017 abgeschlossen worden ist.

Hermann-Josef Kuhnas Meisterschülerin Dorothea Gelker (*1958, Altenberge) hat ihr Studium der Bildhauerei und Malerei von 1976 bis 1982 an der Kunstakademie Münster absolviert. Sein Meisterschüler Hugo Boguslawski (*1970, Gelsenkirchen) hat sein Studium der Malerei von 1991 bis 2002 an der Kunstakademie Münster absolviert. Beide Künstler leben und arbeiten in Düsseldorf.

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Galerie Anette Müller
Rheinort 2 (Alter Hafen)
40213 Düsseldorf

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