Japantag, Internationaler Museumstag und das „weiße“ Gold im Hetjens – Museum – Deutsches Keramikmuseum, 21. & 25.05.16

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Das Hetjens – Museum – Deutsches Keramikmuseum, Schulstrasse 4, lädt von Samstag, 21. Mai, bis Mittwoch, 25. Mai, zu verschiedenen Veranstaltungen ein.
Japantag 
Zum Japantag, 21. Mai, finden im Hetjens – Museum um 15 und 16.30 Uhr unter dem Titel „Natur pur–das japanische Naturverständnis im Spiegel der Keramikkunst“ Führungen durch die Ostasiatische Abteilung statt. Zudem können die Besucherinnen und Besucher an dem Workshop „Keramisches Gestalten“ in der Werkstatt von 14 bis 17.30 Uhr teilnehmen. Aus Erde geformt, im Feuer gebrannt: Die Keramikkunst Japans ist von jeher eng mit der Betrachtung und dem Verständnis von Natur verbunden. Nicht nur der Schaffensprozess von der Tonerde zum gebrannten Objekt ist natürlich. Auch die Formen, Glasuren und Dekore der Keramiken bringen das japanische Naturverständnis zum Ausdruck und laden den Betrachter ein, sich von der Schönheit der Natur inspirieren zu lassen.
Internationaler Museumstag 2016
„Achtung Augentäuschung!“ heißt es am Sonntag, 22. Mai, 15 Uhr im Museum an der Schulstraße. Zum Internationalen Museumstag lädt Sebastian Bank zu einer Führung durch das Haus ein. Bereits im 18. Jahrhundert wussten Keramiker Holzoberflächen, Edelsteine und Seidenstoffe auf Keramik zu malen, die täuschend echt wirken. In der Führung wird eine Vielzahl dieser Stücke aus dem 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart präsentiert, die die Augen der Betrachtenden herausfordern.
Glück auf!
Das Museum bietet am Mittwoch, 25. Mai, 18 Uhr zu der derzeitigen Ausstellung „Glück auf! Der Bergbau und das ‚weiße‘ Gold – Die Sammlung Middelschulte“ Führung und Vortrag an. Das Ruhrgebiet mit seiner großen Bergbau-Tradition und der verarbeitenden Industrie war eine Pulsader der deutschen Wirtschaft im 20. Jahrhundert. Diese Zeit hat Dr.-Ing. e.h. Achim Middelschulte geprägt, der von der Pieke auf beruflich dem Bergbau verbunden war. Das besondere Interesse des Bergassessors in der dritten Familiengener
ation weckte das erste europäische Porzellan aus Meißen. Der Sammler stellt persönlich die weltweit bedeutendste Sammlung an Bergmanns-Porzellan aus dem 18. Jahrhundert vor.

Valentina Meissner
Pressedienst der Landeshauptstadt Düsseldorf

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