Mutter Ey: Die Lebensgeschichte der Johanna Ey im Stadtmuseum, 26. November 2015

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„Großes Ey, wir loben dich. Ey, wir preisen deine Stärke, vor dir zeigt das Rheinland sich, kauft gern und billig deine Werke“ –kein geringerer als der Maler Max Ernst hat diese Verse geschrieben. Gerichtet hat er sie an die legendäre Düsseldorfer Kunsthändlerin Johanna Ey, der das Stadtmuseum, Berger Allee 2, am Donnerstag, 26. November, 19 Uhr, einen Leseabend widmet.

Ute Bales schildert in ihrem Roman „Großes Ey. Die Lebensgeschichte der Johanna Ey“ den ebenso außergewöhnlichen wie spannenden Lebensweg der unvergessenen Mutter Ey, die während des Ersten Weltkriegs in der Düsseldorfer Altstadt unter ärmlichsten Bedingungen einen Backwarenladen eröffnet, der zum Dreh-und Angelpunkt der rheinischen Kunstavantgarde wird. In dem biografischen Werk geht die Autorin zurück in eine Zeit, in der die Leute fassungslos vor Bildern eines jungen Otto Dix oder Gert Wollheim stehen, deren expressive Kräfte wie Sprengsätze wirken.

Im Anschluss an die Lesung findet mit der Autorin ein Rundgang durch die Sammlungspräsentation zu Johanna Ey statt. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.

Valentina Meissner
Pressedienst der Landeshauptstadt Düsseldor

Bildquelle:

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